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Wie gesund sind grüne Smoothies wirklich? Ein Trend mit Zukuftspotenzial?

Schimpansen ernähren sich von grünen Blättern und Obst und strotzen nur so vor Gesundheit. Diese einfache Gesundheitsformel lässt sich mit grünen Smoothies ganz leicht umsetzten. Doch was gilt es bei der Zubereitung der Shakes zu beachten und wie gesund sind diese wirklich?

Zwei Gläser mit grünem Smoothie

Wie gesund sind grüne Smoothies wirklich?

Was sind grüne Smoothies?

Die grünen Powershakes bestehen aus gesunden Zutaten wie rohem Gemüse, Obst und Blättern. Bei der Herstellung findet die gesamte Pflanze Verwendung: so geht die Zubereitung schnell von der Hand und es entstehen keine Abfälle. Verantwortlich für die grüne Farbe ist der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll.

Welche Zutaten landen im Mixer?

Im Mixer landen neben rohem Gemüse und Salat auch Nüsse und Samen. Außerdem findet die gesamte Pflanze - also auch Kerne und Schalen Verwendung. Um den teilweise bitteren oder sehr „gemüsigen“ Geschmack der Shakes zu überdecken wird Obst hinzugegeben. Generell können alle Gemüse- und Obstsorten verwendet werden, allerdings solltest du beachten, dass nicht alle Gemüsearten für den rohen Verzehr geeignet sind (z.B. Kartoffel, Bohnen, Auberginen, Rhabarber). Für die Zubereitung eines grünen Smoothies brauchst du nicht zwingend einen Hochleistungsmixer - werden die Zutaten vorher gut zerkleinert, genügt auch ein einfacher Standmixer.

Kiste mit buntem Obst und Gemüse

Gemüse und Obst als Zuteten des grünen Smoothies



Wie lange sind grüne Smoothies haltbar und wie viel sollte ich davon verzehren?
Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist es möglich gelegentlich bis zu 2 Portionen Gemüse (á 200-250 ml) durch die Shakes zu ersetzten. Zwar liefern die Drinks nur wenige Kalorien (ca. 100 kcal pro 250 ml – je nach Obstanteil), dennoch sollten Obst und Gemüse nicht nur in Form von Smoothies aufgenommen werden, sie in ganzen Stücken zu essen ist nach wie vor am besten. Nach der Zubereitung sollte der Smoothie möglichst schnell verzehrt werden, um Vitamin- und Nährstoffverluste zu verhindern. Grundsätzlich können Reste für 1 (maximal 2 Tage) im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Sind grüne Smoothies gesund?

 

Vorteile grüner Smoothies Nachteile grüner Smoothies
Steigerung des Gemüseverzehrs durch schnelle und einfache Zubereitung   Keine Eignung zur Gewichtsabnahme, da der sättigende Effekt nur durch Kauen erzielt wird
Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen Hohe Nitratgehalte einiger Gemüsesorten (Spinat, Kopfsalat, Radieschen)
Gesteigerte Verfügbarkeit gesundheitsfördernder sekundärer Pflanzenstoffe (durch Zerkleinern) Hemmung der Aufnahme von Nährstoffe wie Eisen, Kalzium oder Magnesium durch oxalsäurehaltige Gemüsesorten (Mangold, Spinat ,Grünkohl)
 
Beachte: Gekaufte Shakes enthalten meist viele Zusatzstoffe und nicht zuletzt zugesetzten Zucker. Durch vorheriges Pasteurisieren und die Verpackung in durchsichtigen Flaschen entstehen zusätzliche Vitaminverluste.

grüner Smoothie und Spinatblätter

Bereite dir deinen Smoothie am besten selbst zu


Fazit:

Ab und zu einen Smoothie zu verzehren ist völlig in Ordnung und besonders für Personen, die ansonsten eher weniger Obst und Gemüse essen hilfreich. Allerdings sollte man den Powerdrink dann selbst zubereiten, so weiß man was drin ist. Generell gilt auch bei den Smoothies auf eine abwechslungsreiche Zutatenliste zu achten.

Jessica Füger
Mit dem Ziel durch Ernährung einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten verfolgte Jessica ihr Studium Ernährungsmanagement und Diätetik. Ihr Interesse gilt neben der Behandlung von Erkrankungen durch Ernährung vor allem aktuellen Foodtrends.