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Gesunder Döner als eine leckere Fast Food Alternative

Das Fast Food Gericht Döner kennt inzwischen jeder. Aber Döner und gesund? Das passt doch nicht zusammen! RendoFit zeigt Dir eine gesunde Dönervariante – so kannst Du auch ohne schlechtes Gewissen leckeren Döner essen.

Pitataschen gefüllt mit Gemüse, Fleisch und Zaziki

Gesunder Döner - so lecker kann Fast Food sein


An fast jeder Ecke finden wir sie, die Dönerbuden. Der Döner hat sich mittlerweile fest auf dem Markt etabliert und ist nicht mehr wegzudenken. Auch und gerade unter Jugendlichen ist er heiß geliebt. Zum Döner zu greifen, bedeutet aber nicht gerade sich gesund zu ernähren. Viel fettes Fleisch und kalorienreiche Saucen machen ihn zur regelrechten Kalorienbombe. So liefert ein Döner bereits um die 700 Kilokalorien. Doch vergleicht man den Döner mit anderen Fast Food-Gerichten wie Pizza oder Burger schneidet er recht gut ab, da immerhin auch viel Gemüse mit dabei ist. Besonders kritisch ist neben dem hohen Fettgehalt das Fladenbrot aus Weißmehl. Bereitet man sich seinen Döner selbst zu, kannst Du Dir nicht nur ein schnelles und einfaches Gericht zaubern, sondern es auch gesund und richtig abwechslungsreich gestalten. Wie das geht verraten wir Dir hier!

Zutaten für 1 Portion gesunden Döner

  • 2 Vollkorn-Pita
  • 120 g mageres Schweine-Geschnetzeltes
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Eisberg-Salat
  • 1 große Tomate
  • 50 g Rotkohl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Zaziki
  • Steak- oder Barbecue-Gewürz


Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden.
  2. Anschließend mit dem Fleisch in einer Pfanne in etwas Öl anbraten. Das fertig gebratene Fleisch je nach Belieben mit einer pikanten Barbecue-Gewürzmischung würzen. Alternativ können Salz, Pfeffer und scharfes Paprikapulver verwendet werden.
  3. Eisberg-Salat und Rotkohl in feine Streifen schneiden. Die Tomate waschen und in Scheiben schneiden.
  4. Vollkorn-Pita-Taschen im Toaster erwärmen.
  5. Vor dem Befüllen des Döners beide Seiten mit Tomatenmark bestreichen.
  6. Anschließend das Gemüse, etwas Zaziki und das Fleisch abwechselnd in die Pita-Taschen schichten. Fertig!

Was macht unseren Döner so gesund?

Grundlage unseres Döners bilden die Vollkorn-Pitas. Im Vergleich zu den üblichen Weißmehlbroten besitzen Vollkorn-Pitas einen hohen Ballaststoffgehalt. Auch das verwendete Gemüse liefert viele Ballaststoffe. Dadurch sorgen die Pitas zusammen mit dem Gemüse nicht nur für eine langanhaltende Sättigung, sondern tragen auch noch zu einer normalen Darmtätigkeit und Verdauung bei. In der traditionellen Küche sind die Pitas außerdem mit Sesam oder Kreuzkümmel bestreut, welche zusätzlich die Verdauung ankurbeln und für eine geschmackliche Abwechslung sorgen.

Beim Fleisch solltest Du darauf achten, dass es mager ist. Je nach Geschmack kannst Du anstelle von Schweine- auch Putenfleisch verwenden. Das Fleisch im Döner stellt eine gute Eiweißquelle dar. Durch die magere Fleischvariante liefert es dabei aber nicht allzu viel ungesundes Fett.

Die Zwiebel ist eine echte Wunderwaffe. Wie viele andere Gemüse liefert sie kaum Kalorien, dafür aber reichlich Vitamine, insbesondere Vitamin C und B-Vitamine. Wer schon einmal eine Zwiebel geschnitten hat, weiß, dass die Tränen nicht lange auf sich warten lassen. Schuld sind schwefelartige ätherische Öle. Wer diese jedoch nur als lästig empfindet, hat weit gefehlt. Denn die Öle wirken nicht nur als natürliches Antibiotikum, ihnen werden auch positive gesundheitliche Wirkungen wie eine mögliche Senkung des Blutzuckerspiegels nachgesagt.

Wusstest Du, dass in 100 g Tomaten nur 17 Kilokalorien stecken? Zwar bestehen Tomaten zu 90 % aus Wasser, dennoch sind sie wichtige Vitamin- und Nährstofflieferanten. So trägt das enthaltene Kalium beispielsweise zu einer normalen Funktion von Knochen und Muskeln bei. Vitamin C sorgt als Antioxidans dafür, dass freie Radikale unschädlich gemacht werden. Besonders erwähnenswert ist das Lycopin, das in Tomaten und besonders in verarbeiteten Tomatenprodukten wie Tomatenmark in großen Mengen vorhanden ist. Es gehört zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe und soll unter anderem vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen und die Abwehrkräfte stärken.

Tomaten

Tomaten - die roten Früchte sind ziemlich gesund


Zu guter Letzt sollte Rotkohl in keinem Döner fehlen! Warum? Zum Einen liefert Rotkohl viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Ballaststoffe, die für eine lange Sättigung sorgen. In 100 g Rotkohl sind zudem bereits 50 mg Vitamin C enthalten - dein Tagesbedarf ist damit bereits zur Hälfte gedeckt. Ein großer Vorteil beim Döner ist, dass der Rotkohl roh verzehrt wird. Bei den meisten anderen Gerichten wird der Rotkohl zuvor gekocht und verliert daher viele wertvolle Inhaltsstoffe.

Fazit

Unser Döner auf Vollkorn-Pita-Basis stellt eine gesunde Alternative zum herkömmlichen Döner dar. Mit ein paar einfachen Änderungen kann man bei dem Fast Food mit ruhigem Gewissen zugreifen und tut ganz nebenbei auch noch seinem Vitamin- und Mineralstoffhaushalt etwas Gutes. Beachten solltest Du aber immer, dass es sich beim Döner um eine vollwertige Mahlzeit handelt. Als Snack für zwischendurch ist auch der gesunde Döner zu kalorienreich und damit nicht geeignet, als leckeres Mittag- oder Abendessen ist er aber sehr zu empfehlen.

Jessica Füger
Mit dem Ziel durch Ernährung einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten verfolgte Jessica ihr Studium Ernährungsmanagement und Diätetik. Ihr Interesse gilt neben der Behandlung von Erkrankungen durch Ernährung vor allem aktuellen Foodtrends.